Managing the AI Transition – &ai auf Schwanenwerder

26-28. Juni 2028

Was für ein Wochenende! Heißes Wetter, heiße Themen und tiefgründige, herausfordernde Peer-Learning-Sessions auf der Konferenz „Managing the AI Transition – from Hype to Action“ auf Berlin-Schwanenwerder.

Die Veranstaltung war fantastisch organisiert und wurde von den Alumni der Studienstiftung e.V. unterstützt. Sie bot uns die Gelegenheit, KI auf mehreren Ebenen zu diskutieren, die weit über die rein technischen Aspekte hinausgehen:

  • Die organisatorische Dimension: Welche Muster haben sich bei der Einführung in Unternehmen bewährt, und was sind typische Fallstricke, die Projekte scheitern lassen?
  • Die nationale und geopolitische Dimension: Was ist nötig, damit Deutschland und Europa weiterhin relevante Akteure bleiben? Was bedeutet Souveränität im Zeitalter der KI, und wie lässt sich diese erreichen, ohne unsere Werte zu verraten (z. B. durch einen weiterhin starken Fokus auf den Datenschutz)?
  • Die menschliche und ethische Dimension: Wir haben tiefgründige und reflektierte Einblicke in ethische Dilemmata erlebt und gelernt, wie man ihnen achtsam begegnet – um Vorurteile (Bias) zu minimieren und die Chancen der Menschen zu verbessern, während gleichzeitig geschäftliche Anforderungen erfüllt werden.

Insgesamt hat das Format der Konferenz besonders beim intensiven Austausch unter Kollegen geglänzt. Die 45- bis 60-minütigen Sessions, die jeweils einem einzigen Thema gewidmet waren, erlaubten es, tief in die Materie einzutauchen, echte Erkenntnisse mitzunehmen und Kontakte zu knüpfen – weit mehr als bei konventionellen Branchenevents.

&ai setzte in zwei Sessions einen Kontrapunkt. Am Freitag haben wir die Konferenz gemeinsam mit zwei weiteren Teilnehmern – beides großartige Musiker – mit etwas Kammermusik eröffnet.

Und am Samstagabend hatten wir die Gelegenheit, eine Keynote darüber zu halten, wie KI die Musik verändert und wie sie sich auf unsere Kompetenzentwicklung und (kreative) Entscheidungsfindung auswirkt. Das Publikum war enorm engagiert, und wir haben viel Feedback und Fragen mitgenommen.

Was ist zum Beispiel Ihre Meinung zu unserer Entscheidung, einen menschlichen Logo-Designer zu engagieren, anstatt direkt einen KI-Bildgenerator zu nutzen? Ist das der richtige ethische Schritt oder einfach nur „Dinosaurier-Verhalten“?

Die Haltung der Gesellschaft zu diesen Fragen entwickelt sich ständig weiter. Lassen Sie sie uns gemeinsam gestalten!